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Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für die Nutzung des Dienstes VIBE (vibe-pics.com), bereitgestellt durch Felix Wodlei, c/o Virtual Office Berlin, Kolonnenstraße 8, 10827 Berlin (nachfolgend „Anbieter"). VIBE ermöglicht es Veranstaltern, Foto-Galerien für eigene Events zu erstellen und Gästen per QR-Code das Hochladen, Anzeigen und Teilen von Fotos zu erlauben.

Mit der Registrierung als Veranstalter bzw. der Nutzung der Upload-Funktion als Gast akzeptierst du diese AGB. Abweichende Bedingungen werden nur wirksam, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich schriftlich zustimmt.

2. Vertragsschluss

Die Anmeldung als Veranstalter ist kostenlos. Der Vertrag kommt durch erfolgreiche Bestätigung der E-Mail-Adresse zustande. Der Anbieter behält sich vor, eine Anmeldung ohne Angabe von Gründen abzulehnen.

3. Leistungen

Der Anbieter stellt eine webbasierte Plattform zur Verfügung, mit der Veranstalter Foto-Events anlegen, QR-Codes generieren, Live-Slideshows abspielen und hochgeladene Fotos verwalten können. Die hochgeladenen Bilder werden Ende-zu-Ende verschlüsselt in Amazon S3 (eu-central-1) gespeichert; der Anbieter hat keinen Zugriff auf die unverschlüsselten Inhalte.

Es besteht kein Anspruch auf eine bestimmte Verfügbarkeit. Der Anbieter ist bemüht, Ausfallzeiten gering zu halten, behält sich jedoch Wartungsfenster und temporäre Unterbrechungen vor.

4. Preise und Zahlung

Die Registrierung und das Anlegen von Events sind kostenlos. Für die Freischaltung eines Events — die unbegrenzte Gäste-Uploads sowie das Teilen der Galerie ermöglicht — fällt eine einmalige Gebühr von 7,99 € (inkl. gesetzlicher Umsatzsteuer) pro Event an. Es handelt sich um eine Einmalzahlung; es entsteht kein Abonnement und keine wiederkehrende Belastung.

Die Zahlung wird über den Zahlungsdienstleister Stripe abgewickelt. Mit Abschluss des Bezahlvorgangs ist der Betrag sofort fällig. Die Freischaltung erfolgt unmittelbar nach erfolgreicher Zahlungsbestätigung.

5. Widerrufsrecht und dessen Erlöschen

Verbrauchern steht bei Verträgen über digitale Inhalte und Dienstleistungen grundsätzlich ein vierzehntägiges Widerrufsrecht zu.

Die Freischaltung eines Events ist eine digitale Dienstleistung, die unmittelbar nach der Zahlung bereitgestellt wird. Mit dem Bezahlvorgang verlangt der Nutzer ausdrücklich, dass der Anbieter mit der Ausführung der Leistung bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und bestätigt zugleich, dass er sein Widerrufsrecht mit vollständiger Vertragserfüllung verliert (§ 356 Abs. 4 BGB). Da die Freischaltung sofort und vollständig erbracht wird, erlischt das Widerrufsrecht mit der Freischaltung des Events.

6. Pflichten der Nutzer

Der Nutzer verpflichtet sich, keine Inhalte hochzuladen, die

  • gegen geltendes Recht (insbesondere Urheber-, Persönlichkeits-, Strafrecht) verstoßen,
  • Persönlichkeitsrechte abgebildeter Personen ohne deren Einwilligung verletzen,
  • jugendgefährdende, pornografische, gewaltverherrlichende oder volksverhetzende Inhalte enthalten,
  • Schadcode (Malware, Viren) oder Phishing-Versuche darstellen,
  • Spam, Werbung oder kommerzielle Inhalte ohne Erlaubnis des Anbieters umfassen.

Der Veranstalter ist verpflichtet sicherzustellen, dass alle abgebildeten Personen mit der Veröffentlichung im Rahmen des Events einverstanden sind. Bei Minderjährigen ist zusätzlich die Einwilligung der Erziehungsberechtigten einzuholen.

7. Rechte an Inhalten

Alle Rechte an den hochgeladenen Fotos verbleiben beim Urheber bzw. beim Veranstalter. Mit dem Upload räumt der Nutzer dem Anbieter ausschließlich das einfache, nicht übertragbare Nutzungsrecht ein, die Inhalte zur Bereitstellung des Dienstes (Speicherung, Anzeige in Slideshow und Library, ZIP-Download durch berechtigte Personen) zu verarbeiten.

Der Anbieter wird die Inhalte zu keinem anderen Zweck nutzen — insbesondere nicht zu Werbe-, Trainings- oder Analysezwecken — und keine Inhalte an Dritte weitergeben.

8. Sperrung & Löschung

Der Anbieter behält sich vor, Inhalte oder Konten ohne Vorankündigung zu sperren oder zu löschen, wenn ein Verstoß gegen diese AGB oder geltendes Recht vorliegt oder bei begründetem Verdacht auf Missbrauch.

Veranstalter können ihr Konto jederzeit selbst löschen. Mit der Löschung werden alle zugehörigen Events, Fotos und Metadaten unwiderruflich entfernt.

9. Haftung

Der Anbieter haftet für Schäden nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Bei leichter Fahrlässigkeit ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

Diese Haftungsbeschränkung gilt nicht bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit und nicht bei Ansprüchen nach dem Produkthaftungsgesetz.

Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Datenverluste, soweit diese durch zumutbare Sicherungsmaßnahmen des Nutzers (lokales Backup) hätten vermieden werden können. Der Anbieter erstellt zwar regelmäßige Backups, garantiert aber keine vollständige Wiederherstellbarkeit.

10. Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten ist in der separaten Datenschutzerklärung geregelt.

11. Änderungen der AGB

Der Anbieter behält sich vor, diese AGB anzupassen. Änderungen werden Veranstaltern per E-Mail mit einer Vorlaufzeit von mindestens 4 Wochen angekündigt. Widerspricht der Nutzer den geänderten AGB nicht innerhalb dieser Frist, gelten die neuen Bedingungen als angenommen.

12. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. Gerichtsstand ist — soweit gesetzlich zulässig — der Wohnsitz des Anbieters.

Stand: julio de 2026